In Resonanz

Ich habe seit Jahren an diesen Weltraumtrips gefeilt. In der Zeit des Lockdowns war endlich der Moment gekommen um aus einer heilsamen Idee ein Album werden zu lassen. Allein 2020 sind etwa 50 Konzerte weggebrochen, die wir auf Festivals und in Clubs mit meinen Bands gespielt hätten. In dieser existenziellen Krise war die Arbeit an ORIOM mein Halt für Geist und Seele. 

Jeder Song ist in einer speziellen Planetenton-Stimmung verfasst. Die Frequenz der Rotation der Planeten um die Sonne, in einen hörbaren Bereich oktaviert. Beats, die mit diesen Frequenzen in Resonanz gehen. Das ist der Kern dieses Albums. So beginnt die Reise auf dem Mars, geht weiter zum platonischen Jahr der Erde, fliegt dahin zur Venus, begibt sich auf einen Erdentag um dann 28 Minuten den Jahreston unseres Heimatplaneten (432 Hz) mitzudrehen. Und schliesslich endet das Album auf der Gravitationslänge der Sonne.

Die Tracks sind in folgenden Stimmungen:

 

1. Mars

67,8 bpm

D, 144,72 Hertz, a1=433,7Hz,

440Hz-25,1 cent, 67,8 und 135,6 bpm

 

2. platonisches Jahr

80,6 bpm

F, 172,06 Hertz, a1=422,6 Hz,

440Hz-25,5 cent, 80,6 bpm

 

3. Venus

103,7 bpm

A, 221,23 Hertz, a1=442,5Hz,

440Hz+9,6cent, 103,7 bpm

 

4. Sonnentag

91 bpm (1Tag)

G, 194,18 Hertz, chromatisches a1=435,9Hz,

440Hz – 16,1 cent, 91 bpm

5. Jahreston (OM) 

63,8 bpm

Cis, 136,10 Hertz, chromatisches a1=432,1 Hz,

440Hz – 31,4 cent

 

6. Sonnenton

59,15 bpm

H/C 126,22 Hertz, a1=449,8 Hz,

440Hz-38,1 cent, 118,3 bpm

Schon seit langem habe ich die Tiefe des Kehlkopfgesangs für mich entdeckt und in diesem Gesang eine erfüllende und ergreifende Kraft kennen gelernt. Der kontrollierende Atem, zu dem ich vor allem in Meditation gefunden habe ist hier die Quelle zum Ton. The „Healing Source“.

 

Die Verbindung aus archaischen Mitteln der Klangerzeugung und elektronischen Soundscapes fasziniert mich. Diese Welten in Einklang zu bringen während ich mich in Resonanz zu den Planeten unseres Sonnensystems begebe, ist für mich ein Spiegel des Alles-Eins-Seins. 

 

Die Sprache, in der ich singe ist die Sprache des Augenblicks. Stimme als Instrument und Worte als Tonträger, die von einem Empfinden berichten, das direkt aus der Verschmelzung mit dem Klang der Musik entsteht. Unmittelbar und direkt. 

 

77 Minuten Spacetrip für Weltraum-Yoga, Planeten-Atmung, Slowtrance-Dance, Sternen-Meditation und Erdung.

 

Mehr zur Kosmischen Oktave findet ihr hier:

https://www.planetware.de/tune_in/index.html

 

Label: Klangwirkstoff-Records